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| Carl Loewe-Büste am neuen Standort |
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Foto: Dr. Jens Rönnau, Kiel |
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| An seinem "215. Geburtstag", dem 30. November 2011, wurde in Kiel die "Carl-Loewe-Büste" an seinen neuen, "alten" Standort am Carl-Loewe-Weg transloziert.
Der Denkmalfonds hat beraten und gefördert.
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| Kongress "Das Erbe der Stadt" in Berlin |
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Das deutsche Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung lädt am 8. und 9. Dezember 2011 zum internationalen Kongress "Das Erbe der Stadt – Europas Zukunft; neue Chancen der integrierten Stadtentwicklung" nach Berlin ein.
Zur Website mit weiteren Informationen...
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| Laudatio von Dr. Robert Knüppel, anlässlich der Verleihung des Dr. Hartwig-Beseler-Preises |
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| Auf der Tagung des Denkmalfonds am 3. September 2011 auf Schloss Reinbek hielt der frühere Lübecker Bürgermeister und langjährige Generalsekretär der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Dr. Robert Knüppel, die Laudatio auf den Preisträger des "Dr. Hartwig-Beseler-Preises" des Denkmalfonds.
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Schloss Reinbek im Kreis Stormarn
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Den Wortlaut der Rede können Sie hier als PDF-Datei herunterladen... |
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| Novellierung des Denkmalschutzgesetzes |
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Der Schleswig-Holsteinische Landtag hat am 16. Dezember 2009 über den Gesetzentwurf der Fraktion der SPD (17/88) sowie am 29. Juni 2011 über den Gesetzentwurf der Fraktionen von CDU und FDP (17/1617) in erster Lesung debattiert und die Gesetzentwürfe zur weiteren Beratung an den Bildungsausschuss und den Innen- und Rechtsausschuss überwiesen.
Den Gesetzesentwurf der CDU- und FDP-Fraktion können Sie hier herunterladen...
Auf www.landtag.ltsh.de können in der "Infothek" die Plenardebatten abgerufen werden.
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| Fachtagung "Kulturelles Erbe und Kulturmanagement" |
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Vom 30. Juni 2011 bis zum 1. Juli 2011 veranstaltet das Ergänzungsfach „Kulturmanagement“ der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel im Nordkolleg Rendsburg eine Fachtagung zum Thema „Kulturelles Erbe und Kulturmanagement“.
Gegenstand der Tagung ist das bauliche kulturelle Erbe. Die Referenten sind renommierte Vertreter der Disziplinen Archäologie, Denkmalpflege und Architektur. Mit diesem erstmals fachübergreifenden Konzept wollen die Veranstalter das Bewusstsein für die aktuellen und zukünftigen Belange des kulturellen Erbes schärfen und Impulse für neue Formen der Zusammenarbeit von Menschen und Organisationen geben, die den Schutz und die Förderung des kulturellen Erbes in Schleswig-Holstein und Hamburg zum Ziel haben.
"Wie stellt sich unser gebautes Kulturerbe dar? Welche Herausforderungen ergeben sich für das baukulturelle Erbe aus den aktuellen gesellschaftspolitischen Diskussionen über eine schrumpfende Bevölkerung, Klimaschutz und kulturelle Identität? Werden Denkmale leer stehen und verfallen oder energetisch verpackt und auf Neubaustandard getrimmt? Wer interessiert sich überhaupt noch für bauliche Denkmäler?"
"Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers" lautet das Vortragsthema von Prof. Dr. Armin Klein, Professor für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft an der PH Ludwigsburg. Auf dieser Basis werden Denkanstöße und Lösungsansätze für die Verbindung von Denkmalschutz und modernem Kulturmanagement diskutiert und zukünftige Aufgaben definiert.
Als Abschluss der Veranstaltung findet am Freitag, d.1.Juli 2011 eine Exkursion zum Danewerk und dem Wikingermuseum in Haithabu statt, deren Eintragung in die Liste zum Weltkulturerbe bevorsteht.
Die Fachtagung wendet sich an Architekten, Denkmalpfleger und Archäologen sowie Vertreter aus (Kultur-) Politik, Kulturmanagement, Bildung und Medien.
Anmeldung unter www.nordkolleg.de
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| Neuer Preis für Denkmalpfleger |
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Artikel aus dem Holsteiner Courier, 13. Oktober 2010
Der „Denkmalfonds Schleswig-Holstein“ hat einen neuen Preis für Denkmalpfleger gestiftet. Der „Hartwig-Beseler-Preis“ soll künftig an Persönlichkeiten vergeben werden, die sich um die Denkmalpflege im Lande besonders verdient gemacht haben. Der Preis soll an den 2005 verstorbenen ehemaligen Landeskonservator Hartwig Beseler erinnern und erstmals 2011 vergeben werden.
Das beschloss der Verein jetzt auf seiner jüngsten Sitzung in der Villa Wachholtz. Der mit 400 persönlichen und institutionellen Mitgliedern größte Bürgerverein des Landes tagte erstmals in seiner über 30-jährigen Geschichte in Neumünster, um über seine Förderungen für 2010 zu beschließen. Unter anderem sollen in diesem Jahr die Kirchengemeinde Flemhude zur Sanierung einer historischen Gruft, ein Privathaus an der historischen Stadtmauer in Lübeck sowie das Schloss Bredeneek bei Preetz mit Förderzuschüssen bedacht werden. In Neumünster hatte der Verein zuletzt 2009 die Sanierung des Mausoleums Molf auf dem Nordfriedhof mit 3000 Euro unterstützt.
Bei den turnusgemäßen Neuwahlen im Vorstand wurden Werner Helms-Rick, Geschäftsführer des Sparkassen- und Giro-Verbandes in Kiel, als Vorsitzender sowie die Neumünsteraner Verlegerin Gabi Wachholtz als Stellvertreterin in ihren Ämtern bestätigt.
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| Denkmalfonds vergibt Fördergelder |
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Artikel aus dem Holsteiner Courier
8. Oktober 2010, Von Jens Bluhm
Der "Denkmalfonds Schleswig-Holstein" - Schleswig Holsteins größter Bürgerverein für Denkmalpflege - entscheidet am 9. Oktober, über die Vergabe seiner Fördermittel für 2010. Erstmals tritt der landesweit aktive Verein dazu in Neumünster, in der Villa Wachholtz der Herbert-Gerisch-Stiftung zusammen. Kuratorium, Beirat und Vorstand stehen insgesamt rund 25.000 Euro zur Ausschüttung an Denkmalvereine oder unmittelbar zum Erhalt wertvoller Kulturdenkmäler im Lande zur Verfügung. Im Anschluss an die Sitzung tagt am selben Ort ab 11 Uhr die Mitgliederversammlung. Sie muss einen neuen Vorstand wählen.
Der Denkmalfonds, 1977 gegründet und heute mit über 400 Mitgliedern der größte Bürgerverein des Landes, zählt zu den profiliertesten Denkmalförderern in Schleswig-Holstein. In seinem Kuratorium, das gemeinsam mit Vorstand und Beirat alljährlich über die ausgewählten Förderprojekte entscheidet, sorgen unter anderem der Landeskonservator, ein ehemaliger Landesarchäologe sowie der Konservator der Stadt Lübeck für den notwendigen Sachverstand. Eine Förderung durch den Denkmalfonds gilt Kennern - unabhängig von der Fördersumme - als "Ritterschlag" für das geförderte Projekt. Nicht selten wirkt er als Türöffner für weitere Unterstützungen.
Der Verein finanziert sich über Mitgliedsbeitrage und Fördergelder und hat in den 33 Jahren seines Bestehens weit über eine Million Euro für die Denkmalpflege ausgeschüttet. Vorstand und Kuratorium bilden zugleich den Stiftungsrat für die Sparkassen-Stiftung "Kulturdenkmale Schleswig-Holstein", die alle zwei Jahre den Denkmalpflegepreis auslobt. Auch in Neumünster hat sich der Denkmalfonds in mehreren Objekten engagiert: Erst im vergangenen Jahr gab er 3000 Euro für die Sanierung des historischen Mausoleums Moll auf dem Nordfriedhof. Seit zwei Jahren bemüht sich ein eigens hierzu gegründeter Förderverein, das imposante Grabdenkmal wieder herzustellen. 2006 unterstützte der Denkmalfonds die Sanierung und den Umbau des Caspar-von-Saldern-Hauses zum Kulturzentrum, ebenfalls mit einem Zuschuss über 3000 Euro. |
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| Wanderausstellung "Quer durch Schleswig-Holstein" |
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Der Denkmalfonds Schleswig-Holstein präsentierte - gemeinsam mit der Sparkassenstiftung Schleswig-Holstein, dem Wachholtz Verlag und dem Landesamt für Denkmalpflege die Wanderausstellung "Theodor Möller - Fotografien". Hierzu erschien im Wachholtz Verlag das folgende Buch:
Quer durch Schleswig-Holstein
Theodor Möller Fotografien 1900 - 1950
Hrsg. v. Landesamt f. Denkmalpflege S-H
Dieser Bildband würdigt das Lebenswerk Theodor Möllers und begleitet eine Wanderausstellung, die Fotografien aus dem Theodor-Möller-Archiv zeigt und so den Weg seiner Reisen "quer durch Schleswig-Holstein" nachzeichnet.
Neben landschaftstypischen ländlichen und kleinstädtischen Bauwerken, einer stimmungsvollen Dokumentation von Dörfern sowie Wohn- und Lebenskultur porträtiert der Heimatforscher immer wieder Menschen mit seiner Kamera, verstärkt in den 1930er Jahren, oft in ganzen Serien von Fotos ein und derselben Familie. Eine besondere Liebe galt zudem der Natur und Landschaft.
Die Veröffentlichungen und Bilderreihen Theodor Möllers spiegeln das "Gesicht der Heimat" wider. Sein breites Wissen konnte er in über 35-jähriger Lehrertätigkeit weiter reichen, und letztlich profitieren wir noch heute vom Nachlass dieses außergewöhnlichen Heimatforschers, Denkmalpflegers und Fotografen. 24 x 30 cm, 232 S., über 300 Duplex Fotografien, geb.Hansen; Lafrenz; Schulze |
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| Das eigene Land immer wieder neu entdecken |
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Chef der Staatskanzlei Maurus zu Fotografien von T. Möller
Die Pflege des kulturellen Erbes und der kulturellen Überlieferung ist nach Auffassung von Staatssekretär Heinz Maurus eine wiichtige Aufgabe für Politik und Gesellschaft.
"Wir haben eine kulturelle Substanz im Land, die wir uns immer wieder vor Augen stellen und für die wir die Augen öffnen m üssen. Denn nur so können wir uns mit unserem Land identifizieren", sagte der Chef der Staatskanzlei heute (22. November) zur Eröffnung der Ausstellung "Theodor Möller Fotografien 1900-1950" beim Sparkassen- und Giroverband in Kiel. Die Fotografien von Theodor Möller aus ganz Schleswig-Holstein seien für die landeskundliche Forschung von unschätzbarem Wert, sagte Maurus. Sie böten eine wichtige
Quelle, wenn sich Denkmalpfleger ein Bild davon machen wollen, wie es in Schleswig- Holstein in früheren Jahren aussah. "Dass wir uns gleichzeitig auch an den schönen Fotografien erfreuen können, ist dem hohen künstlerischen Anspruch Möllers zu verdanken", so Maurus. Der Chef der Staatskanzlei dankte der Sparkassenstiftung Schleswig-Holstein, der Stiftung
Schleswig-Holsteinische Landschaft, dem Wachholtz-Verlag, dem Denkmalfonds Schleswig-Holstein und dem Landesamt für Denkmalpflege für die Finanzierung und Organisation des Projektes. "Dafür ist die Landesregierung sehr dankbar, denn bei der Pflege des kulturellen Erbes sind wir auf privates und bürgerschaftliches Engagement zur Ergänzung staatlicher Bemühungen angewiesen", so Maurus. Die Wanderausstellung und ein begleitender Bildband zeigen Bilder des Kielers Theodor
Möller (1873-1953). Dessen Nachlass besteht aus 6.900 Fotografien aus den Jahren zwischen 1900 und 1953. 1950 vermachte Möller sein Bildarchiv dem Land Schleswig-
Holstein. Seither lagert es im Landesamt für Denkmalpflege, das nun die Ausstellung konzipiert hat.
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| Erfolgreicher "Tag des offenen Denkmals" 2006 |
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Erfolgreicher Tag des offenen Denkmals am 10. September
"Rasen, Rosen und Rabatten" lockten am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein bis zu 40.000 Menschen in unserem Land hinaus in mehr als 30 historische Parkanlagen, die unter kundiger Führung ihre Pforten öffneten. Denkmalpfleger, Gartenhistoriker, Eigentümer und Landschaftsplaner
vermittelten im Vortrag am Objekt und anhand von Plänen tiefe Einblicke in die Entstehungsgeschichte bedeutender historischer Gärten und Parkanlagen, und stellten aktuelle Bestrebungen vor, diesen Teil unseres Kulturerbes angemessen zu bewahren. Sie trafen auf unerwartet großes Interesse - Führungen mit 60 bis 100 Personen, auf den an diesem Tag geöffneten
Gutsanlagen mit bis zu 200 Personen, verlangten den Vortragenden stimmliche Bestleistungen ab.
Erstmalig in diesem Jahr fand die Auftaktveranstaltung bereits am Sonnabend, auf der Gutsanlage Wensin im Kreis Segeberg, statt. Nach Begrüßungen durch den Hausherrn, Hanns-Christian Hastedt, und den Landrat des Kreises Segeberg, Georg Gorrissen, führte Landeskonservator Dr. Michael Paarmann in das Thema ein – der Chef der Staatskanzlei Heinz Maurus eröffnete anschließend den Denkmaltag. Das mit Förderung der Sparkassenstiftung und des Denkmalfonds aufwändig
restaurierte schmiedeeiserne Tor wurde zum Publikumsmagneten. Nach einem Fachvortrag der Gartendezernentin des Landesamtes, Dr. Margita M. Meyer zu den Herrenhausgärten im Lande nahmen über 300 Gäste die Gelegenheit wahr, sich den Führungen durch den Gutsgarten anzuschließen. |
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| Am 24. März 2005 verstarb im Alter von 85 Jahren |
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Dr. Hartwig Beseler
Landeskonservator von Schleswig-Holstein 1963-1985
Hartwig Beseler wurde nach dem Studium der Kunstgeschichte, Kriegsdienst und praktischer Tätigkeit im Rheinischen Denkmalamt 1963 als Landeskonservator nach Kiel berufen. In seiner Dienstzeit entwickelte er das Landesamt für Denkmalpflege zu einer bundesweit anerkannten Institution, der er auch im Ruhestand eng verbunden blieb.
Als Denkmalpfleger und weltoffene Persönlichkeit genoss Hartwig Beseler hohes Ansehen weit über die Grenzen Schleswig-Holsteins hinaus. Als einer der führenden Köpfe seiner Disziplin in der Bundesrepublik Deutschland hat er an der breiten öffentlichen Verankerung des Denkmalschutzgedankens
entscheidenden Anteil. Publikationen mit innovativem Charakter, wie die Kunst-Topographie Schleswig-Holstein, sind bis heute Standardwerke.
Hartwig Beseler war Leitfigur und Wegweiser einer modernen Denkmalpflege, deren Grundsätzen sich das Amt bis heute verpflichtet fühlt. Mit ihm verliert die deutsche Denkmalpflege eine bedeutende Persönlichkeit, der man sich stets in Verehrung und Dankbarkeit erinnern wird.
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